Ratgeber zur Ölheizung

Ölheizungen haben sich seit Jahrzehnten als sichere und relativ günstige Heizlösung bewährt. Im Angesicht der schnellen technologischen Entwicklung und des zunehmenden Umweltbewusstseins sind einige Endverbraucher jedoch unsicher geworden. Das Resultat sind zahlreiche Fragen urn die Ölheizung.
 


Warum sollte man seine Ölheizung modernisieren, wenn sie doch noch läuft?

Wie bei jeder Modernisierung stellen sich die meisten Verbraucher die Frage, warum dieser Schritt unbedingt sein muss. In dem Fall gibt es gleich mehrere Gründe, die für den Kesseltausch sprechen.

Heizungsmodernisierung lässt die Kosten sinken

Ältere Heizkessel arbeiten ineffizient und verbrauchen viel mehr Brennstoff als nötig. Sie sind außerdem viel anfälliger für Defekte und Ausfälle, die in der Regel dann passieren, wenn die Heizwärme am dringendsten benötigt wird. In beiden Fällen führt das zu hohen Heizkosten.

Alte Ölheizungen belasten die Umwelt

Ölheizungen verbrennen Öl, um Wärme zu erzeugen. Bei der Verbrennung entstehen schädliche Gase wie das Kohlenstoffdioxid, das maßgeblich zur Erderwärmung beiträgt. Da neue Heizkessel für dieselbe Wärmemenge weniger Öl verbrennen, entlasten sie nicht nur den Geldbeutel des Anlagenbesitzers. Sie bremsen auch diese Entwicklung.

 

Im Ratgeber zur Ölheizung geht es auch um die regenerative Herstellung von Heizöl

Ist der Brennstoff Heizöl noch zukunftsfähig?

In den vergangenen Jahren haben Ölheizungen immer mehr an Attraktivität eingebüßt. Dabei gehören sie nach wie vor zu den meist verwendeten Heizungsarten überhaupt. Was viele Verbraucher nicht wissen: Öl lässt sich auch mithilfe von Biomasse herstellen. Dieses so entstandene Bioöl lässt sich mit dem Standard-Öl vermischen und macht den Brennstoff ein Stück weit regenerativ. Ölkessel von Viessmann lassen sich ab Werk mit einer Bioöl-Beimischung von bis zu zehn Prozent betreiben.

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