Entscheidungshilfe beim Kauf Ihrer neuen Heizung: Energieeffizienz sofort im Blick mit dem Effizienzlabel 

Kühlschränke, Fernsehgeräte und Waschmaschinen werden schon seit einigen Jahren mit einem Energieeffizienzlabel gekennzeichnet. Ab 26. September 2015 ist diese Kennzeichnung auch bei der Heiztechnik Pflicht (im EU-Raum). Sowohl Einzelkomponenten – Wärmeerzeuger sowie Warmwasserbereiter – als auch komplette Heizungsanlagen werden künftig mit Energieeffizienzlabeln gekennzeichnet.

Ab 1. August 2016 ist das Produktelabel auch in der Schweiz Pflicht. Viessmann (Schweiz) AG übernimmt auf dieser Basis die Kennzeichnung der entsprechenden Produkte. Die Einführung des Verbundlabels wird zu einem späteren Zeitpunkt geprüft.

Mehr Transparenz beim Energieverbrauch: Effizienzlabel für Heizsysteme

Die neue Kennzeichnung von Heiztechnik durch Effizienzlabel basiert auf Richtlinien und Verordnungen der Europäischen Union (EU). Das heißt, die Kennzeichnung ist europaweit einheitlich geregelt, und die Berechnung erfolgt auf Basis von Verfahren, die durch die EU-Kommission definiert wurden. Das bietet Ihnen eine Vergleichsgrundlage und damit eine Entscheidungshilfe, für den Neukauf oder die Modernisierung einer Heizungsanlage.

Alles aus einer Hand: Abgestimmte Heizsysteme für mehr Effizienz

Energieeffizienzlabel bieten eine gute Orientierungshilfe. Die Entscheidung für den Kauf einer Heizung sollten Sie aber trotzdem nicht nur aufgrund des Labels fällen. Heizungsanlagen sind komplexe Systeme, deren Effizienz nicht nur vom einzelnen Produkt, sondern auch von der perfekten Abstimmung aller Komponenten beeinflusst wird.
 


Schaubild zur Erklärung des Effizienz-Produktlabels am Beispiel einer Viessmann-Heizung

Effizienzlabel für Heizsysteme

Auf den Effizienzlabeln, hier am Beispiel eines Brennwertkessels, finden Sie unterschiedliche Angaben. Ausgewiesen sind die Energieeffizienzklasse, gekennzeichnet mit einem schwarzen Pfeil, aber auch die Leistung oder Schallemission des Geräts.


Produktlabel und ihre Effizienzklassen

Die Einzelkomponenten eines Heizsystems erhalten Produktlabel. Für Wärmeerzeuger wurde die beste Effizienzklasse mit A++ festgelegt, die schlechteste mit G. . Ab 2019 reicht die Energieeffizienzklasse für Heizungen allerdings nur noch von A +++ bis D. Die Klassen E und G entfallen somit, weil derartig ineffiziente Technik dann nicht mehr verkauft werden darf.  Bei Warmwasserbereitern reicht die Skala von A bis G. Kombigeräte, die sowohl für die Raumheizung als auch zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden, weisen die Einstufung für beide Anwendungen separat aus. Die Kennzeichnungspflicht für die Energieeffizienz von Heiztechnik gilt übrigens nur für Geräte, die ab dem Stichtag an den Handel geliefert werden. Sollten Sie also ein Gerät entdecken, welches nicht mit dem neuen Heizungslabel beworben bzw. verkauft wird, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein älteres Produkt.

Ausnahmen beim Energieetikett

Allerdings gilt die Kennzeichnungspflicht bislang nicht für Heizanlagen die Rapsöl oder Biogas als Energieträger verwenden. Ebenso sind Anlagen, die einzig und allein Wasser aufbereiten, nicht zwangsläufig mit einem Energieetikett zu versehen.
Das Effizienzlabel wird an Heizkesseln, die zum Stichtag vor mehr als 15 Jahren installiert wurden, übrigens kostenfrei von Kaminfegern oder Heiztechnikern angebracht. So kann besonders bei älteren Geräten die allgemein betrachtete Energieeffizienz ermittelt werden.

 

Ein Komplett-Heizsystem von Viessmann, in eine elegante Wohnung eingebaut

Im System effizienter: Abgestimmte Heiztechnik von Viessmann

Das Viessmann Komplettangebot bietet alle Heizungskomponenten aus einer Hand. Alle Teile sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass das Heizsystem in der Praxis höchste Effizienz erreicht.